Hoi An & Hue

Hoi An & Hue

Diesmal geht es per Fahrrad durch die entzückende, kleine Altstadt von Hoi An, in der es über 800 einzelne Weltkulturerbestätten gibt. Die meisten Häuser bestehen seit 200 Jahren und werden heute noch bewohnt. Einige chinesische Tempel und Versammlungshallen aus Kolionalzeiten sind ebenfalls erhalten. Wir durften einen Einblick in die Wohn- und Arbeitsstätten nehmen und besuchten eine traditionelle Tanzvorführung.

Vorwiegend werden dort Seidenlampenschirme, die am Abend die Straßen bunt beleuchten, aber auch Holzschnitzarbeiten und Malereien hergestellt.

Am nächsten Tag geht es per Minibus in eine nahegelegene Tempelanlage, My Son. Der Großteil dieser Anlage, die von den Cham erbaut wurde, ist leider dem Krieg und dem Dschungel zum Opfer gefallen. Trotzdem war es eine schöner Rundwanderweg, der umsäumt von dichtem Urwald war.

Nach einer dreistündigen Busfahrt (120 km) geht es weiter nach Hue – eine ehemalige Kaiserstadt, mit etwa 300 000 Einwohnern. Nach Besichtigung des lokalen Marktes, ließen wir uns per Cyclo, einer Fahrradrikscha, zur Zidatelle und der verbotenen purpune Stadt, in der der Kaiser und sein Hofstaat lebte, bringen. Sehr beeindruckende Bauten, wenn auch sehr viel im Krieg zerstört wurde, da sich die Demilitarisierte Zone nicht weit von hier befindet, wo die schwersten Kämpfe im Vietnamkrieg statt fanden.

Wir sind gerade in Hanoi und verabschieden uns jetzt für die nächsten Tage in die Halong Bucht und anschließend zu den Bergdörfern im Norden.

Über die Autoren

Karin und Max reisen seit Jänner 2010 um die Welt