Von Sydney bis Cairns

Von Sydney bis Cairns

Nachdem wir es doch geschafft haben uns von Sydney zu verabschieden, haben wir in zwei Tagen mit dem Mietwagen die Blue Mountains erkundet. Unfreiwillig mussten wir uns am ersten Tag auf sämtliche Wasserfälle konzentrieren, da alle Lookouts aufgrund einer Nebelwand gleich aussahen. Am nächsten Tag hatten wir mehr Glueck und konnten u.a. die Felsformation der Three Sisters auch erkennen.

Wieder zurueck in Sydney bestiegen wir den Greyhound Bus, der uns nach Byron Bay brachte. Dort findet man einen schönen Surferstrand, tolle Ausblicke am Weg zum Leuchtturm und nebenbei auch splashende Wale am östlichsten Punkt von Australien!

Nächste Station war Noosa, ein versnobtes Kaff mit Strandblick-Studios ab 600 AUD und einem ähnlich wie in Europa voll belegten Strand. Wir sind am Sunshine Beach weg von dieser “Idylle” in unserem ersten Appartment mit ein bisschen Meerblick abgestiegen und hatten einen 12km langen Strand und ein ganzes Haus fast fuer uns. Auch ein Nationalpark startete am Ende des Strandes, wo wir einige sehr schöne Strände erkunden konnten. Das Wetter besserte sich inzwischen wieder und können die Strände wieder mehr genießen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Hervey Bay, einem der vielen Orten mit schönem Namen, die aber nicht halten, was sie versprechen. Egal, wir steigen hier wegen der größten Sandinsel der Welt – Fraser Island – ab und unternehmen einen Tagesausflug zu den schönsten Punkten der Insel. Dass sich fünf Busse, gefüllt mit Japanern, australischen Rentnern die sich nicht ihren Sitzplatz merken können zu denselben Platzen begeben, hat uns aber niemand gesagt. Egal, wir hatten Traumwetter und genossen das Cruisen am Sandhighway, der mit bis zu 80km/h befahren werden darf. Auch ein wunderschöner See mit feinstem weissen Sand war sehr beeindruckend.

Auf den Spuren der deutschen Touristen – seit Sydney wird man in Hostels von Mitreisenden automatisch deutsch angesprochen – ist unser nächster Stopp Airlie Beach – von schönem Strand ist weit und breit nichts zu sehen, dafür gibt es aber eine künstliche Lagune und eine Marina. Von hier aus unternehmen wir einen dreitägigen Segeltörn zu den Whitsunday Inseln und dem Außenriff. Der traumhafte Whitehaven Beach hält was er verspricht und wir haben bestes Wetter. Das anschliessende Tauchen überrascht mit vielen Haien, riesigen Rochen und Schildkröten genauso wie die Tatsache, dass sogar auf dem Boot etwa 80% Deutsche sind.

Das Tauchen auf den Whitsundays hat uns wieder auf den Geschmack gebracht und so sind wir als nächstes zu einem der Top-Tauchplatze der Welt – dem Wrack SS Yongala – weitergezogen. Und es hat sich wirklich gelohnt: Fischschwärme soweit das Auge blickt, enorme Artenvielfalt in überdurchschnittlicher Größe, schwebende Mantas über einem, grosse Bullenhaie neben einem und nebenbei noch das luxuriöse, schön bewachsene Wrack der SS Yongala. Wir hatten wirklich zwei tolle Tauchgänge dort!

Zum Relaxen ging es dann nach Mission Beach, einem netten langen goldenen Strand mit einer kleinen Ansammlung an Häusern.

Bevor unsere drei Monate in Australien endgültig um sind, werden wir noch die Umgebung von Cairns mit einem Jucy-Camper erkunden. Endlich wieder Unabhängigkeit und Mobilität!

Über die Autoren

Karin und Max reisten von Jänner 2010 bis Juni 2011 um die Welt