Red Center

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Uluru, Kata Tjuta und King’s Canyon waren die Ziele unserer Reise ins Zentrum Australiens.Von Darwin aus bestiegen wir den Luxuszug “Ghan”, um nach Alice Springs zu gelangen. Für 1500km benötigte der Zug inkl. fünfstündiger Pause in Katherine 24 Stunden.

Angekommen in Alice Springs erkundeten wir zunächst die nähere Umgebung – und waren schnell damit fertig 🙂

Am nächsten Tag startete unsere “The Rock” Tour frühmorgens und führte uns gleich zum wohl bekanntesten Monolithen (wenn auch nicht dem größten, denn der ist in Western Australia) – dem Ayers Rock. Dort umrundeten wir zunächst das metalisch wirkende Gebilde mittels Base Walk und konnten gar nicht genug Fotos machen. Auch wenn die Sonnenuntergangsstimmung schon zig mal auf Fotos gebannt wurde – die Ansicht aus der Nähe ist fast noch atemberaubender. Anschließend machten wir uns dann auch auf, um den Sonnenuntergang zu bestaunen. Der Fels wechselt alle paar Minuten die Farbe – und es lohnt sich dabei zu sein, auch wenn man nur in einer größeren Menschenmenge dabeisteht.

Die Nacht verbrachten wir bei frostigen 2°C draußen vor einem Campingfeuer, unter dem beeindruckenden Sternenhimmel (der auf der Südhalbkugel ganz anders aussieht) – nur eingehüllt in einen Schlafsack, 3-4 Schichten Kleidung und einen Swag. Trotz anfänglichen  Bedenken haben wir die Nacht gut überstanden, waren aber heilfroh, dass wir schon um 5:30 Uhr zum Sonnenaufgang aufstehen durften. Denn wir wollten den Uluru auch bei Sonnenaufgang miterleben…

Später fuhren wir weiter zu den Kata Tjutas (auch bekannt unter “Olgas”), wo wir im Valley of Winds eine sehr schöne Wanderung machten.

Am letzten Tag erkundeten wir noch den King’s Canyon mit Steilwänden bis zu 200m. Leider wimmelte es von Tourgruppen und so zog sich die Wanderung sehr in die Länge (gehen und gehen lassen…).

Die Distanzen sind gewaltig und auch wenn Alice Springs oftmals mit dem Ayers Rock gleichgesetzt wird, so sind wir in drei Tagen doch wieder 1500km gefahren worden.

Von Touren haben wir auch wieder für eine Weile genug, auch wenn die Zusammensetzung sicher durchaus untypisch war: ein israelischer Elvis Imitator mit Tipps für Südamerika, viele Englisch- und Spanischlehrer und auch zwei Weltreisende, die wir schon auf den Gili Inseln getroffen haben.

Inzwischen sind wir schon vor den Toren von Melbourne, aber das ist eine andere Geschichte.

Über die Autoren

Karin und Max reisten von Jänner 2010 bis Juni 2011 um die Welt