Medellin, Zona Cafetera, Villa de Leyva & Bogota

Medellin, Zona Cafetera, Villa de Leyva & Bogota

Medellin, die zweitgrößte Stadt Kolumbiens und einst die mörderischste Stadt der Welt, ist unser nächster Stop. Die quirlige Stadt hat uns gut gefallen, auch wenn man gut überlegen musste, wohin man geht. Wir haben das einzige Metrosystem Kolumbiens getestet, bei dem sogar verschiedene Seilbahnen inkludiert sind. Diese führen über die ärmsten Gebiete der Stadt, welche an steilen Hängen liegen und versucht so auch die sozial benachteiligten an die Stadt anzubinden.

Weiter geht es danach in die Zona Cafetera, wo schon kurz nach Verlassen von Medellin nur noch Kaffeeplantagen sichtbar sind. Auch wir residieren dann nahe Manizales auf einer Kaffeefinca und können dort die Verarbeitung hautnah mitverfolgen. Natürlich ist auch frischer Kaffee aus eigenem Anbau unlimitiert inkludiert, sodass wir nur zu wenig Schlaf kommen.

Salento – ebenfalls in der Zona Cafetera gelegen – ist ein kleines Dorf, das bekannt ist für das nahegelegene Valle de Cocora. In diesem idyllischen Tal auf 2500m stehen die höchsten Palmen der Welt und die Gegend ist wirklich traumhaft. Außerdem steht ab sofort täglich die lokale Spezialität – Forelle in verschiedensten Variationen – auf dem Speiseplan.

Nach einer Nachtbusfahrt und einem kurzen Zwischenstop in Bogota kommen wir in Villa de Leyva an. Zwar haben wir schon etliche koloniale Dörfer besucht, aber dieses besticht durch die Lage in den Bergen. Auf dem Plaza Mayor – dem größten Platz Lateinamerikas – lässt sich das Treiben gut beobachten und bei frühlingshaften Temperaturen genießen wir die Sonne.

Denn in Bogota hat es nur noch frische 13°C und wir sind kurz davor unsere Schiunterwäsche auszupacken. Die Hauptstadt mit 8 Millionen Einwohner liegt auf 2800m und es regnet den Großteil des Tages in Strömen. So besuchen wir auch gleich zu Beginn das Goldmuseum, angeblich das größte der Welt mit 34000 Stücken und exzellenter Bewachung. Ansonsten glänzt die ganze Stadt, es gibt viele Baustellen und fast würde man meine, man hätte Kolumbien schon verlassen…

Das tun wir auch morgen, denn dann geht es weiter nach Buenos Aires!

Über die Autoren

Karin und Max reisten von Jänner 2010 bis Juni 2011 um die Welt