Death Valley, San Franisco & Highway 1 nach LA

Death Valley, San Franisco & Highway 1 nach LA

Seit Las Vegas ist uns das Wetter wohl gesonnen und wir genießen strahlenden Sonnenschein und Frühlingstemperaturen. Im Death Valey NP fahren wir 150 Meilen durch eintönige, aber sehr faszinierende Landschaft – sobald der Motor abgestellt ist, herrscht absolute Ruhe, denn hier können keine Tiere und Pflanzen überleben. Auch Wind weht äußerst selten. Dafür können wir umwerfende Spiegelungen und surreale Landschaften auf -80m unter dem Meeresspiegel bestaunen.

Nach so viel Ruhe und Einsamkeit düsen wir geradewegs nach San Francisco. Auf erneuten Schnee und -15°C im Yosemite NP haben wir wenig Lust. Und so sind wir froh ein paar zusätzliche Tage für San Francisco gewonnen zu haben, denn diese Stadt reiht sich sofort in unsere Top 3 ein. Überall das Meer und idyllische Häuserzeilen, das stete von den Cable Cars befahrene Bergauf und -ab, das größte Chinatown der USA, eine Radtour über die Golden Gate Bridge, unendlich viele verlockende Shopping- und Ess-Möglichkeiten und für Max – seit langem Fan von “The Rock” – natürlich auch der Besuch von Alcatraz. Eine gut gemachte Audiotour vermittelt das Leben und die Ausbruchsversuche der Gefangenen und lässt uns die Touristenmassen fast vergessen…

Nach fünf Tagen können wir uns von der Stadt wieder trennen und fahren entlang der Küste auf dem Highway 1 (bekannt unter “Big Sur”) direkt am Meer nach LA zurück. Unterwegs erwarten uns noch einige Überraschungen: neben wilder Küste und schönen Stränden finden wir eine riesige Kolonie an Robben auf einem Steg liegen und sehen auch erstmals See-Elefanten (größte Robbenart der Welt: Männchen bis zu 6,5m lang und 3,5 Tonnen schwer!). Und wir dachten, das Thema Robben wäre in Neuseeland abgeschlossen worden 😉

Zurück in LA genießen wir die Sonne und bereiten uns in der zweisprachigen Stadt auf unser nächstes Ziel vor: Costa Rica! Nebenbei besuchen wir auch einen der größten Rollercoaster Parks der USA – endlich wird in einem Park auf Kinderattraktionen ganz verzichtet und wir sind den ganzen Tag mit den schnellen Achterbahnen unterhalten.

Inzwischen sind wir gut in Costa Rica angekommen und freuen uns auf neue Abenteuer in Zentralamerika!

Unsere Route:

Über die Autoren

Karin und Max reisten von Jänner 2010 bis Juni 2011 um die Welt